Meridian-System in der TCM

Meridian-System: Was Ihre Zähne über den Körper und die Gesundheit aussagen

Meridian-System: Was Ihre Zähne über den Körper und die Gesundheit aussagen

Hätten Sie gedacht, dass Ihre Zähne einen guten Einblick über Ihren Körper und Ihre allgemeine Gesundheit geben? Bereits unsere Vorfahren wussten davon und entdeckten das Meridian-System vor etwa 3.000 Jahren. Dieses besagt, dass jeder Zahn energetisch mit einem Organ verbunden ist. Daraus lässt sich ableiten, wo der Schuh gesundheitlich drückt. In diesem Artikel erhalten Sie tiefere Einblicke in dieses System aus dem Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Was ist das Meridian-System?

In der TCM sind Meridiane Energieleitbahnen, durch die die Lebensenergie fließt. Es gibt insgesamt 12 Hauptmeridiane, die jeweils einem Organsystem oder Funktionskreis zugeordnet sind und durch den gesamten Körper verlaufen. Vielleicht kennen Sie diese Energiebahnen bereits aus der Akupunktur. Auch die Zähne liegen entlang dieser Bahnen und können einen negativen oder positiven Einfluss ausüben.

Wie die Zähne Organe beeinflussen können

Ist ein Zahn entzündet, blockiert er die Energielaufbahn, die er angehört. Eine solche Entzündung kann eine Zahnfleischentzündung sein, ein wurzelbehandelter Zahn oder auch ein versteckt entzündeter Kieferknochen. Passiert dies, nennen wir es Störfeld. Dieses Störfeld kann sich auch durch Metallimplantate entwickeln. Der Körper wird zuerst versuchen, die Energielaufbahn auszugleichen, die direkt betroffen ist. Beispielsweise hängen die oberen Backenzähne mit der Zunge, den Knien, der Bauchspeicheldrüse, dem Magen und der Schilddrüse zusammen. Sind die Backenzähne ein Störfeld, kann es zu Problemen und Erkrankungen an diesen Organen kommen.

Doch das ist nicht alles. Beispielsweise können Schilddrüse oder die Bauchspeicheldrüse ein Störfeld sein. Chronische Erkrankungen an diesen Organen können Probleme an den oberen Backenzähnen nach sich ziehen. Nach dem Meridian-System beeinflussen also die Zähne die Organe und die Organe die Zähne. Dazu müssen wir sagen, dass nicht jede Störung der Energiebahnen direkt Symptome verursacht. Die Störfelder können lange Zeit unentdeckt bleiben und das gesamte Meridian so lange destabilisieren, bis die Symptome oder Krankheiten auf jeder Ebene auftreten. Deshalb ist es – besonders ohne Vorerfahrung – schwierig, diese Störungen zu entdecken und Zusammenhänge zu erkennen. In der biologischen Zahnmedizin verwenden wir zur Diagnostik dieser Störfelder besondere Verfahren. So erkennen wir sie auch, ohne dass sie bereits merkliche Symptome bei Ihnen verursachen.

Das Meridian-System in der Praxis

In den letzten Jahren haben wir in unserer Praxis für biologische Zahnmedizin verstärkt Probleme an den Mahlzähnen festgestellt. Diese sind immer häufiger von Karies, Parodontitis und anderen Entzündungen betroffen. Gleichzeitig steigt in der Bevölkerung die Anzahl der Dickdarm- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Besonders häufig sind Darmstörungen und Diabetes mellitus zu nennen. Diese Beobachtung (die übrigens auch viele andere Zahnärzte machen) deckt sich mit der Theorie der Meridiane.

Bereits in der Schulmedizin erkannte man die Verbindung zwischen einer Parodontitis und Diabetes mellitus. Die Parodontitis gilt als eine mögliche Komplikation bei der Zuckerkrankheit. Gleichzeitig kann der Zahnfleischrückgang den Verlauf des Diabetes mellitus verschlimmern.

Weitere Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Zähne

Neben dem Meridian-System gibt es noch weitere Zahn-Anzeichen, die auf die Gesundheit schließen lassen. Beispielsweise wurde beobachtet, dass Parodontitis häufig mit einem zu hohen Blutdruck (Hypertonie) einhergeht.

Bröckelnde und/oder brüchige Zähne sind häufig ein erstes Anzeichen für die Refluxkrankheit. Bei dieser Erkrankung fließt die saure Magensäure in die Speiseröhre und teilweise bis in den Mund. Die Säure greift den Zahnschmelz an und verursacht dadurch die Zahnschäden. Normalerweise hindert ein Muskel am unteren Ende der Speiseröhre dieses Zurückfließen. Doch ist dieser Muskel erschlafft, kann er den Mageninhalt nicht mehr zurückhalten.

Psychische Anspannung kann sich auch an den Zähnen zeigen. Viele Betroffene fangen an, zu knirschen oder die Kiefer aufeinanderzupressen. An den Zähnen macht sich das bemerkbar, da sie sich abreiben und abflachen.

Die Entwicklung des Meridian-Systems

Wie eingangs erwähnt, entdeckten Chinesen bereits vor 3.000 Jahren die Meridiane. Das Zahnschema, das Sie hier sehen können, geht auf 2 Ärzte aus dem 20. Jahrhundert zurück. Reinhold Voll beschäftigte sich intensiv mit der ganzheitlichen Medizin und gilt als Vorreiter der Elektroakupunktur. Er entwickelte beispielsweise die Elektroakupunktur nach Voll (EAV), die heute noch angewandt wird. Da sich die Akupunktur auch mit den Energiebahnen beschäftigt, wusste er um die Meridiane. Zusammen mit einem Zahnarzt, Dr. Fritz Kramer, stellte er weitere Zusammenhänge zwischen diesen Meridianen und den Zähnen her. Dr. Jochen Gleditsch nahm die Ergebnisse ihrer Arbeit und entwickelte das Zahnschema weiter. Daraus entstand die Mundakupunktur.

Meridian-System in der Zahnheilkunde

Neben den Organen beeinflussen die Störfelder im Mund Gelenke, Sinnesorgane, Nervensystem und Psyche – also kurzum alle Vorgänge, die im Körper stattfinden.

Störung im Meridian-System: Was tun?

Wir können keine Garantie aussprechen, dass eine umfassende Zahnsanierung dafür sorgt, dass Sie von all Ihren Leiden befreit werden. Doch unsere Praxis zeigt, dass gewisse Symptome an Kraft verlieren, wenn Störfelder im Mund behandelt werden. Hier setzt nämlich die biologische Zahnmedizin an, die die Energiebahnen sehr ernst nimmt.

Aus diesem Grund verwenden wir weder Metallimplantate noch führen wir Wurzelbehandlungen und behandeln selbst unerkannte chronische Kieferknochenentzündungen (NICO). Wir setzen biokompatibles Vollkeramik als Zahnersatz und Füllmaterial ein. Dieses hat keinen Einfluss auf die Meridiane und stellt damit keine Ursache für ein Störfeld dar.

Sie können selbst einen positiven Einfluss auf die Hauptmeridiane nehmen. Wichtig ist dabei die richtige Zahn- und Mundpflege sowie eine zahngesunde Ernährung. Dies reduziert das Risiko, Zahnfleischentzündungen zu bekommen, die wiederum eine Energiebahn negativ beeinflussen kann.

Die Zahngesundheit sollte unserer Meinung nach nicht von der allgemeinen Medizin abgekoppelt sein. Vielmehr gilt es, den Körper als Einheit zu verstehen und bei einer chronischen Erkrankung, die therapieresistent scheint, einen Blick auf die Zahngesundheit zu werfen. So lassen sich Teufelskreise womöglich gut durchbrechen.

Vereinbaren Sie hier Ihren Termin und erfahren Sie, ob Sie noch unentdeckte Störfelder in Ihrem Mund haben. Wir freuen uns auf Sie.

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Disclaimer:

Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

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